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Vorbereitung auf die Reise

AVB

Praktische Ratschläge zur Vorbeugung

Grosses Risiko:

Vorbeugung gegen Mückenstiche
und Malariaprophylaxe

Nicht zu unterschätzendes Risiko:
Vorbeugung gegen Mückenstiche  und Malariaprophylaxe bei Bedarf

Geringes Risiko

Vorbeugung gegen Mückenstiche und Malariaprophylaxe

Quellen:
Gesundheitsbehörde des Conseil Général von  Franz. Guayana
DSDS von Guayana

Schutz vor Mückenstichen

Der Schutz vor Mückenstichen ist die wichtigste Maßnahme, um sich in den Risiko-Gebieten Französisch-Guayanas vor einer Malaria-Infektion zu schützen. Außerhalb dieser Regionen dient die Vermeidung von Mückenstichen der Vorbeugung des Dengue- oder 7-Tage-Fiebers, sowie dem eigenen Wohlbefinden.

1.)     Verwendung von Moskito-Netzen, die Sie zuvor mit Insektenschutzmittel imprägnieren.

2.)    Tragen Sie bequeme, lange Kleidung, ebenfalls mit Insektenschutzmittel eingesprüht, und 3.) vergessen Sie nicht, alle unbedeckten Körperteile mit Insektenschutzmittel zu behandeln. Eine große Auswahl geeigneter Produkte erhalten Sie in Ihrer Apotheke.

Malaria-Vorbeugung von Fall zu Fall

Nur einige wenige Regionen Französisch-Guayanas sind ernsthaft Malaria-gefährdet (siehe  nebenstehende Karte). Die wichtigste Schutzmaßnahme gegen Malaria besteht darin, sich vor Mückenstichen zu schützen. Diese kann zusätzlich durch eine ärztlich verordnete medikamentöse Vorbeugung unterstützt werden, was sich jedoch nur in Einzelfällen empfiehlt, abgestimmt auf das genaue Reiseziel, die Aufenthaltsdauer sowie die individuelle Verträglichkeit einer solchen Behandlung.

Das Risiko einer Malaria-Infektion ist nicht überall in Französisch-Guayana gleichermaßen  vorhanden, eine medikamentöse Präventiv-Maßnahme ist daher nur in bestimmten Regionen angebracht.

Sollten Sie nach Rückkehr von Ihrer Reise plötzlich Fieber bekommen, suchen Sie Ihren Arzt auf und weisen Sie ihn darauf hin, dass Sie eine Region besucht haben, in der Malaria auftreten kann. Falls Sie sich für eine medikamentöse Malaria-Vorbeugung entschieden haben, sollten Sie diese keinesfalls absetzen, auch wenn Sie sicher sind, keine Mückenstiche erlitten zu haben, sondern noch vier Wochen lang weiterführen.

Wie überall in Frankreich, unterliegt auch hier die Qualität des Trinkwassers und der Lebensmittel strengen Vorschriften und Kontrollen durch das Gesundheitsamt.

In der gesamten Küstenregion, aber auch in Maripasoula, St. Georges und Régina kann das Leitungswasser unbesorgt getrunken werden. Im Landesinneren, in den kleineren Ortschaften und bei Ihren Ausflügen in das „grüne Herz“ Französisch-Guayanas sollten Sie allerdings lieber in Flaschen abgefülltes Mineralwasser zu sich nehmen oder das Leitungswasser vor dem Genuss mit Chlortabletten behandeln.

Vorsicht: die kreolische Küche kann manchmal sehr scharf gewürzt sein.

Genießen Sie die Früchte und Gemüse des Landes; Fische und Meeresfrüchte bilden die Grundlage einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche. Der Rum, ausgezeichnet und sehr preiswert in Französisch-Guayana, sollte jedoch in Maßen genossen werden ...

Spinnen, Killer-Wespen, Skorpione, Tausendfüßler ... diese lieben Tierchen bekommt man eher selten zu Gesicht, sie sind im Allgemeinen wenig gefährlich und kaum aggressiv. Man kann sie unbesorgt beobachten, sollte sie allerdings nicht reizen oder anfassen. Ameisen dagegen sind allgegenwärtig, und die kleinsten unter ihnen sind keineswegs die harmlosesten; passen Sie gut auf, wohin Sie treten.

Schütteln Sie nicht die Äste der Bäume; abgesehen von Ameisen, könnten sich auch Bienen oder Wespen darin verbergen, und die stechen !

Seien Sie auf der Hut, wenn Sie im Busch unterwegs sind, er ist häufig der bevorzugte Lebensraum der so genannten „Hasen-Flöhe“, einer Milben-Art.

Um sich vor ihnen zu schützen, sollte man sich Beine und Knöchel mit Insektenschutzmittel einreiben (oder mit dem einheimischen Carapa-Öl ...).

Schlangen werden Sie in den tropischen Wäldern nicht antreffen. In Französisch-Guayana sind derartige Unfälle extrem selten (kein einziger tödlicher Schlangenbiss in den letzten zehn Jahren!). Nur wenige Arten sind giftig: die Riesenschlangen wie Anakonda und Boa sind es jedenfalls nicht. Sollten Sie zufällig doch einmal einer Schlange begegnen, denken Sie daran, dass Schlangen nur angreifen, wenn sie sich bedroht fühlen; sie haben ihren Lebensraum und ihre Bedeutung für das Biotop, unterdrücken Sie daher Ihre Abneigung und töten Sie sie nicht.

Sich im Unterholz des Urwalds zu bewegen birgt keinerlei Schwierigkeiten oder Gefahren, es sei denn die, sich zu verlaufen.

Auf markierten Wegen ist die Chance, sich zu verlaufen, ausgesprochen gering. Bei Ausflügen abseits dieser Wege sollten Sie einen ausgebildeten Führer mitnehmen. Mit seiner Hilfe entdecken Sie die faszinierenden Schönheiten des Urwalds ohne jedes Risiko.