RUNDKURS in Franz.-Guayana Info über F.-Guayana

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Sehenswürdigkeiten

in Franz.-GUAYANA

Historische Stätten

Die 15 km nördlich von Kourou gelegenen Inseln „Iles du Salut“ (Ile Royale, Ile St. Joseph und die "Teufelsinsel" Ile du Diable) waren seit 1852 Sträflingskolonien, heute ist die herrlich grüne Landschaft mit Überresten der ehemaligen Strafanstalten ein lohnendes Ausflugsziel, die „Auberge des Iles“ bietet auf Wunsch auch Gästezimmer für einen längeren Aufenthalt an.

Das Strafgefangenenlager von Saint-Laurent du Maroni, im Jahre 1854 zur Aufnahme der Sträflinge errichtet, die von hier aus in die Strafkolonien transportiert wurden.

Die Kirche von Iracoubo, erbaut im 19. Jahrhundert, die vollständig von einem Sträfling HUGUET ausgemalt wurde und seither Berühmtheit erlangt hat.

Der Berg Favard, 70 km südöstlich von Cayenne, nahe des Sumpfgebiets von Kaw gelegen, zeugt noch heute von der Anwesenheit der Indianerstämme der Arawaken und Kariben, und die Ruinen der Siedlung Habitation Favard erinnern an die koloniale Vergangenheit dieser Region.

Faszinierende Naturschönheiten

Die Strände von Hattes und Montjoly, an denen man die Schildkröte Luth beobachten kann.

Die Mangrovesümpfe von Kaw,  50 km von Roura entfernt, ein wahres Paradies für exotische Vögel wie Tukane, rosa Flamingos usw., sowie für Amphibien, darunter die Wassereidechse, die Anakonda, die Schildkröte Mata-Mata und die unvermeidlichen Kaimane, die nach Einbruch der Dunkelheit zu entdecken sind.

Die Wasserfälle von Fourgassié, ein idealer Ort für ein schattiges Picknick.

Der Rio Maroni, 520 km lang, bildet die natürliche Grenze zwischen Surinam und Französisch-Guayana. Mit seinen zahlreichen Stromschnellen und seinen faszinierenden Landschaften, unterbrochen von malerischen Ortschaften wie Apatou, Grand Santi, Papaichton mit seinen noch heute dort lebenden Ureinwohnern aus Buschnegern und Indianern, zieht dieser Fluss durch seine Schönheit und seinen Zauber unweigerlich jeden Besucher in seinen Bann. Die Fahrt flussaufwärts in einer Piroge bis Maripasoula dauert vier Tage mit Aufenthalten in den Ortschaften, Fußwanderungen durch den tropischen Regenwald, Baden im Fluss, Übernachtung in der Hängematte unter den typischen Holzhütten und Rückkehr mit dem Flugzeug nach Cayenne. Der umgekehrte Weg ist ebenfalls möglich: per Flug nach Maripasoula, anschließend den Rio Maroni flussabwärts bis nach Saint-Laurent du Maroni.

Das Oyapock-Becken, zwischen Brasilien und Französisch-Guayana gelegen, ist eine faszinierende Region mit den schönsten Wasserfällen des ganzen Landes, dessen berühmtester der Maripa-Fall ist.

15 km von der Ortschaft Saint Georges an der Grenze zu Brasilien entfernt, erreichbar über eine Straße oder auf dem Wasserweg in einer Piroge, besteht die Möglichkeit zur Übernachtung, um sich vielleicht anschließend den Oyapock flussaufwärts auf Entdeckungsreise der zahlreichen Indianerdörfer zu begeben.

Der Mana, der wildeste und ungezähmteste Fluss in Französisch-Guayana, entspringt direkt im guayanischen Zentral-Massiv und mündet im Süden von Saül. Mit einer Länge von 430 km und seinen 100 Wasserfällen (Stromschnellen) ist er ein unvergessliches Abenteuer. Die Fahrt flussaufwärts oder flussabwärts ist eine echte Herausforderung für alle, die unberührte Natur und tollkühnen Sport erleben wollen.

Technologische Sehenswürdigkeiten

Das Raumforschungszentrum in Kourou „Le CSG de Kourou“ bietet kostenlose Führungen von 3 Stunden an. Auf dem Programm stehen eine Filmvorführung über die Entwicklungsgeschichte des Raumforschungszentrums, ein Besuch des Kontrollzentrums Jupiter sowie der Raketenabschussbasis der Ariane 4 und der verbesserten Version Ariane 5. Sie haben die Möglichkeit, einen Start der Ariane mitzuerleben, ein unvergessliches Ereignis.

Das Weltraum-Museum, ein wahres Mekka an Informationen über die Aktivitäten der Raumforschung in Europa und in der Welt, ist im Eingangsbereich des Raumforschungszentrums Kourou untergebracht und bietet neben Ausstellungen über die Eroberung des Weltraums verschiedene Vorführungen an, darunter zahlreiche Kommunikationstechniken und interaktive Animationen zur Entwicklung der Raumfahrt.

Der Stausee von Petit-Saut, erbaut von dem französischen Energiekonzern EDF, ist das größte französische Wasserkraftwerk. Es befindet sich auf dem Fluss Sinnamary, 50 km von der Küste entfernt, mitten im tropischen Regenwald, und erstreckt sich auf eine Fläche von 370 km².

Es besteht die Möglichkeit zur Besichtigung des Stausees und des Wasserkraftwerks.